Zimmer
für
zeitgenössische
Kunst

6 1/2 geht vorübergehend ins Exil.

Nächste Ausstellung: September 2018

Hermetschloo 77

Öffnungszeiten

DO 17 – 22 h
SA 14 – 17 h

Vernissagen und
Finissagen immer
ab 19 Uhr

Galerie:

HERMETSCHLOO 77
1. STOCK
8048 ZÜRICH

News-
letter:

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für
zeitgenössische
Kunst

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Nächste Ausstellung: September 2018

Hermetschloo 77

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DO 17 – 22 h
SA 14 – 17 h

Vernissagen und
Finissagen immer
ab 19 Uhr

Ein Wal, der in der Badewanne aufgewachsen ist, muss denken, das Meer habe Wände.


6 1/2 geht vorübergehend ins Exil und organisiert an der Hermetschloostrasse auf über 600 m2 eine grossangelegte Gruppenausstellung mit mehr als 20 Künstler/innen, sowie einem reichhaltigen Rahmenprogramm während drei Wochen.

Für komplette Künstlerliste und Infos zum Rahmenprogramm bitte Flyer beachten.

Web-Flyer

7.
September
2018

22.
September
2018

Vernissage: 7. September, 19 Uhr
mit:
Walbub (Performance)
Smittness (DE)
DJ Ian Anüll (ZH)
Reddest Ever Red vs. Fish & Fish (LU)

“…Wir sind alle in der Badewanne aufgewachsen, hin- und hergerissen zwischen dem Design der mütterlichen Arme und dem des Stöpsels. Wir sitzen fest in der Innausstattung unserer Biografien und rufen Bilder auf voller Ferne und Weite und Versprechen. Dabei streifen wir in Wirklichkeit durch eine Flucht von Interieurs….beklebt mit Bildtapeten, geeignet, die Badewanne vergessen zu machen, der wir nie entkommen sind.“

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Hermetschloo 77

Öffnungszeiten

DO 17 – 22 h
SA 14 – 17 h

Vernissagen und
Finissagen immer
ab 19 Uhr

OH DU FRÖH­LICHE!


30 KÜNSTLER
ZEIGEN 30 WERKE

AUSTRINKEN UND
ABSCHIEDNEHMEN
AM ERSTEN
KUNST-WEIHNACHTS-
MARKT DER STADT!

21.
September
2017

23.
September
2017

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für
zeitgenössische
Kunst

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ab 19 Uhr

Pampa
Paris
Capri

24.
August
2017

9.
September
2017

PAMPA PARIS CAPRI — BIEL ZU GAST IN ZÜRI

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für
zeitgenössische
Kunst

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Hermetschloo 77

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Vernissagen und
Finissagen immer
ab 19 Uhr

Geri Waser & Wink Witholt — kryptisch

mit den Kunstschaffenden:

Geri Waser
Wink Witholt

22.
Juni
2017

8.
Juli
2017

Die Ausstellung «kryptisch» basiert auf dem kuratorischen Konzept, einem künstlerischen Werk eine andere Position gegenüber zu stellen. Der ernsthaften, wuchtigen und sakralen Objekt- und Bildwelt Geri Wasers stehen Wink Wiholts hintersinnig ironische Objekte gegenüber, der flüchtige Situationen in feste Materialien transponiert. Wo einer aufbläst, verkleinert der andere. Pathos vs. Augenzwinkern. Kommen sie vom Statement her aus verschiedenen Ecken, treffen sie sich in gewissen Formensprachen, in denen sich ihre Werke gegenseitig auf und abladen und so zu neuen Bedeutungen führen. Kryptisch, nämlich geheimnisvoll und unklar, sind beide.

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Hermetschloo 77

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SA 14 – 17 h

Vernissagen und
Finissagen immer
ab 19 Uhr

ALLES
SCHÖN
SCHRÄG
GERADE

25.
Mai
2017

10.
Juni
2017

Wir leben in schrägen Zeiten, politisch, sozial, gesellschaftlich. Von fake News, über populistische Tendenzen bis zu TV-Stars als Präsidenten. Zeit also, dass sich die Kunst wieder ein wenig ein- und das ganze aufmischt. Die Gruppenausstellung «alles schön schräg gerade» versammelt arbeiten mit Haltung, aktionistische Videos und absurd-ironische Kommentare zurzeit, da wir momentan grad ein wenig auf die fresse kriegen, uns aber bestimmt nicht unterkriegen lassen…

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ab 19 Uhr

The ­Wil­helms ­– Aven


20.
April
2017

6.
Mai
2017

«The Wilhelms», das sind der Künstler Andre Wilhelm und seine Frau, die Fotografin Cornelia Wilhelm und «Aven» der Titel ihrer Ausstellung. Dieser wurde vom Künstlerpaar selber gewählt und ist eine Anlehnung an die Phantasie – und an Science-Fiction Romane mit ihren Fabelwesen und utopischen Geschichtslandschaften.

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«The Wilhelms», das sind der Künstler Andre Wilhelm und seine Frau, die Fotografin Cornelia Wilhelm und «Aven» der Titel ihrer Ausstellung. Dieser wurde vom Künstlerpaar selber gewählt und ist eine Anlehnung an die Phantasie – und an Science-Fiction Romane mit ihren Fabelwesen und utopischen Geschichtslandschaften.

Das gleichnamige Bild dazu zeigt einen Kapitän auf hoher See, welcher auch der Künstler selber sein könnte. Mit hoher Sensibilität und unaufhörlicher Leidenschaft navigiert er seine Kunst seit Jahren durch die Wirren dieser Welt. Das Bild «Paris» entstand nach den Terroranschlägen auf die Stadt. Wo die Worte dem Unfassbaren keine Stimme mehr verleihen können, beginnt Andre Wilhelm zu malen. Er muss darauf reagieren.

Nicht immer sind es solche weltumspannende Ereignisse, die ihn zu Motiven für seine Malerei bewegen. Im Gegenteil. Oft ist es der Alltag, der Raum, wo er sich gerade bewegt, der Fundus für sein gestisches Kunstschaffen. Der heftige und sich willkürlich manifestierende Farbauftrag ist die Erweiterung seines Raumes, der ihm Schutz gibt. Es ist die Panzerhaut, die ihn schützt vor all den Geschehnissen um ihn herum. Die Bildoberfläche ist die Front zwischen seiner inneren Bildsprache und dem kaum zu verstehenden Aussen. Der Prozess dieser Findung zum Gestalten gibt ihm die Luft zum Atmen und die Berechtigung, Künstler zu sein.

«Stay free», veranschaulicht die Haltung gegenüber dem aussen deutlich. Breitbeinig, mit kräftiger Statur und scharfem Blick steht er uns im weg. Ich verteidige meinen Raum und lasse nicht jeden die anlockende, mit bunten Lampen gezäumte Tür passieren.

Der Kapitän findet oft in Portraits, meist von Frauen, seine liebliche aber nicht weniger leidenschaftliche Ausdrucksform. Ob seine Tochter oder ein Covergirl einer Modezeitschrift, er verleiht der Darstellung eine wehmütige und leicht nostalgische Anmutung. Die Farbgebung ist heller und pastelliger gehalten. Eine kurze Ruhe kehrt in den Raum.

Wilhelms Bild Findung wird genährt von Zeitschriften, Büchern oder auch Bildern von bekannten Künstlern, welche er in Brockenhäusern findet. (Anker – der Professor). Sehr oft wird aber auch seine frau Cornelia Wilhelm und ihre Fotografie zum Ausgangspunkt seiner Arbeiten, gut zu erkennen in seinem Objekt «Führerin».

Die Objekte von andre Wilhelm sind gekennzeichnet von einer materiellen Spontanität und einer in sich ruhenden kraft ihrer Erscheinung. «die Gallionsfigur», ihr Gleichgewicht auf einer camp Bells Büchse haltend, blickt zum Kapitän, der in seiner Ecke verharrt. Zwei gegenübergestellte Köpfe als nonverbale Kommunikation; zwischen einem selbst vom Künstler angefertigtem Gesicht und einem 1938 in Brienz geschnitzten Frauen Schädel, der von der Landes Ausstellung in Zürich den Weg ins Atelier des Künstlers gefunden hat. Ein paar, so bedrohlich nah.

Cornelia Wilhelm zeigt Photographien aus ihrem Buch «Coney Island», welches 2014 erschienen ist. Darin sind Bilder aus ihrer Zeit in New York zu sehen. Als Assistentin eines Photographen und unter schwierigen Bedingungen, hatte sie immer wieder die Gelegenheit, ihre eigene Arbeit zu forcieren und so entstanden diese Photographien vom New Yorker Ausflugsort Coney Island. Was noch Ende der 50er Jahre im lichte einer charmante Nostalgie daherkam, ist in der Zeit von Cornelia Wilhelms Fotoaufnahmen eher einer morbiden Tristesse gewichen. Die Menschen bewegen sich scheinbar unaufgeregt und in sich ruhend auf der morschen Bühne vom ehemals paradiesischen Familien-Naherholungspark New Yorks. Der lack der Staffage ist definitiv ab.

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Die Pa­pier­kör­bin

16.
März
2017

1.
April
2017

Die Gruppenausstellung «Die Papierkörbin» kreist um Überfülle und Einsamkeit, um das Zuviel, das immer auch Zuwenig ist und spielt thematisch mit der Informationsüberflutung eines digitalen und globalen Zeitalters und dem persönlichen Umgang damit. Die wort-spielerische Erhöhung eines profanen Papierkorbs zur Königin und das Wegwerfen als Metapher für Befreiung. Abfall als luftig leichte Inszenierung oder massige Skulptur. Das Verlorensein oder gefressen werden im Strudel unablässiger Statements und News und die ironisch und poetische Reaktion darauf.

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Wein­wolke

2.
Februar
2017

18.
Februar
2017

Die Gruppenausstellung Weinwolke spielt im weitesten Sinne mit fragilen Momentaufnahmen, wie sie uns von Rauschzuständen bekannt sind. Zwischen Traumbildern und Albträumen pendelnd, im einen Augenblick klar, im nächsten verschwommen. Losgelöst oder verstrickt. Leicht und poetisch oder von Schwere erschlagen und so rauscht man sich die Realität schön oder landet halt im Gegenteil.

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Vernissagen und
Finissagen immer
ab 19 Uhr

Schnit­zel­land

Schnitzelland ist vielleicht Milch- und Honigland und ein Zustand, in dem wir uns gemütlich eingerichtet haben. Im Moment beschleicht uns aber das mulmige Gefühl,
dass dieses Gefühl brüchig wird und sich diese Festigkeit langsam in seine Einzelteile zerlegt.

Schnitzelland zeigt Arbeiten, die diesen vermeintlichen Zustand listig umspielen, ihn hinterfragen und brechen. Botschaften, die sich auflösen oder Materialien. Illusionen von Landschaften. Transformationen von Zuständen und scheinbaren Gewissheiten und Objekte, denen ihre eigentliche Bestimmung entzogen wurde.

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Vernissagen und
Finissagen immer
ab 19 Uhr

Galerie:

LANGSTR. 21
6. STOCK
8004 ZÜRICH

Kontakt

Mischa Camenzind
mischgersau@vtxmail.ch

Philipp Ehgartner
ph.ehgartner@bluewin.ch

6 ½

das Zimmer für zeitgenössische Kunst ist ein unabhängiger Artist-run-space und versteht sich als nicht kommerzieller Freiraum und Spielwiese zeitgenössischer Kunst und ist Experimentierfeld für Aktionen, Projekte und Diskussionen.

6 ½

zeigt Werke ausgewählter Kunstschaffenden und fühlt sich keiner bestimmten Kunstrichtung zugehörig. Im Fokus stehen Ausstellungen, in denen verschiedene Positionen und Werke einander gegenübergestellt werden oder Konzepte unter einem Thema oder einem konzeptuellen Überbau.

6 ½

bietet Kunstschaffenden ein professionelles aber flexibles und unkompliziertes Umfeld und ist bestrebt ausserhalb institutioneller Bühnen oder ökonomischem Leistungsdruck eine innovative Plattform zeitgenössischer Kunst zu sein.

6 ½

kann Anlaufstelle und soll Satellit für Kunstschaffende sein und ist nebenher auch noch Wohnzimmer und Cafebar im 6. Stock mit Balkonterrasse und Rundumblick über ganz Zürich.

Verantwortlich

Mischa Camenzind und
Philipp Ehgartner

Inhalt

Wo nicht spezifisch vermerkt bei Mischa Camenzind, Philipp Ehgartner und den Kunstschaffenden der Ausstellungen.

Mitarbeit

Konzept und Grafik: Matthias Gubler
Web: Erhard Sigrist